Pressemitteilung zur Strecke Puchheim – Buchloe mit Chaos-Potenzial

Kathrin Kratzer, Sprecherin Bayern der DB, hat am 19.08.2026 eine Meldung im DB Newsroom veröffentlicht, die es auch und gerade für die Fahrgäste auf der S4 in sich hat.

Die DB InfraGO führt im Bereich Kaufering eine Gleiserneuerung durch und tauscht in Fürstenfeldbruck drei Weichen aus. Um möglichst viele Baumaßnahmen zu bündeln, werden zudem zwei neue Eisenbahnüberführungen in Geltendorf und Epfenhausen an ihre endgültige Position geschoben.

Das bedeutet für die S4 vom 26. August bis 5. September:
Zwischen Puchheim und Buchenau ersetzen Busse die Fahrten der Linie S4. Zusätzlich verkehrt tagsüber stündlich ein ergänzender Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Buchenau, Fürstenfeldbruck und Germering-Unterpfaffenhofen. Dort besteht Anschluss an die Linien S5 und S8. Der ergänzende Ersatzverkehr ist zwischen 5 und 22 Uhr unterwegs, an Wochenenden zwischen 7 und 22 Uhr.

Zwischen München und Puchheim fahren die S-Bahnen – sofern sie nicht von anderen Einschränkungen (Stammstrecke) betroffen sind – regulär, halten in Puchheim jedoch stadteinwärts abweichend an Gleis 2. Zwischen Buchenau und Geltendorf pendeln S-Bahnen im Halbstundentakt.

Leider geht es auch nach dem 5. September 2026 mit Einschränkungen weiter:

Das „angepasste Fahrplankonzept“ wird bis mindestens Mitte Dezember verlängert!

„Die Baumaßnahmen sind ein weiterer Schritt, um die Schieneninfrastruktur zwischen München und Buchloe zu verbessern. Weil nicht alle Langsamfahrstellen aufgrund des hohen Sanierungsbedarfs bis Ende Oktober beseitigt werden können, bleibt das aktuelle und deutlich zuverlässigere Verkehrskonzept mit längeren Fahrzeiten bis Mitte Dezember bestehen. Aktuell laufen die Planungen für weitere Baumaßnahmen auf der Strecke von München in Richtung Allgäu bis Ende des Jahres. Die DB InfraGO und die Eisenbahnverkehrsunternehmen werden jeweils rechtzeitig informieren.“ (vgl. Pressemitteilung) 

Im Newsroom werden auch die Auswirkungen auf den Regional- und Fernverkehr beschrieben.

Dr. Reinhold Koch


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